Branche
Speiseresteentsorgung für Pflegeheime und Kliniken
In Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern kommen Speisereste aus Zentralküche, Wohnbereichen und Stationen zusammen. ReFood sammelt diese Lebensmittelabfälle in geschlossenen Behältern, tauscht sie gegen gereinigte und dokumentiert jede Abholung.
Hygiene
Geschlossene Behälter mit Deckel, bei jedem Tausch innen und außen gereinigt.
Trennung
In die Tonne kommen nur Lebensmittelreste, kein Pflege- oder Verbrauchsmaterial.
Nachweis
Digitale Dokumentation jeder Abholung für Kontrollen und den Hygieneplan.
Zertifiziert
ReFood ist Entsorgungsfachbetrieb und nach DIN EN ISO 9001 und HACCP zertifiziert.
Speisereste aus Küche, Wohnbereich und Station
Die Verpflegung in Pflegeheimen und Kliniken läuft über mehrere Stationen. Die Zentralküche bereitet zu, das Essen wird auf Tabletts oder in Wärmewagen verteilt, und in Wohnbereichen oder Stationsküchen werden oft Frühstück und Abendbrot angerichtet. Rückläufer kommen also an verschiedenen Stellen an: nicht gegessene Portionen, pürierte Kost, Brotreste, Obst, Suppen und Desserts.
Viele Bewohnerinnen und Bewohner essen kleine Portionen oder haben wechselnden Appetit. Kostformen wie Schonkost oder Diabetikerkost werden getrennt zubereitet, und die Belegung ändert sich laufend. Das macht die Menge der Reste schwer planbar. Diese Küchenabfälle gehören in die Speiserestetonne und nicht in den Restmüll.
Hygiene in sensiblen Bereichen
In Einrichtungen für ältere oder kranke Menschen sind die Anforderungen an die Hygiene hoch. Speisereste sollten deshalb nicht offen auf Fluren oder in Stationsküchen stehen. Die Culino-Behälter haben einen Deckel und werden im Tauschsystem gewechselt: Der volle Behälter wird mitgenommen, ein innen und außen gereinigter bleibt da. Auf dem Gelände wird nichts umgefüllt oder ausgewaschen.
Praktisch ist eine klare Aufteilung. In den Wohnbereichen stehen kleine, verschließbare Sammelgefäße, die regelmäßig in die zentrale Speiserestetonne geleert werden. Die Culino-Behälter haben einen festen Stellplatz nahe der Küche oder am Wirtschaftshof, ebenerdig und für den Fahrer ohne Umwege erreichbar. Nehmen Sie die Speiseresteentsorgung in Ihren Hygieneplan auf, dann ist für alle Schichten geregelt, wer was wann erledigt.
Was nicht in die Speiserestetonne gehört
In Pflege und Klinik liegt vieles nah beieinander, was getrennt entsorgt werden muss. In den Speiserestebehälter kommen ausschließlich Lebensmittelreste. Nicht hinein gehören:
- Besteck, Geschirr, Schnabelbecher, Trinkhalme und Servietten
- Einmalhandschuhe, Schutzkleidung, Verbandsmaterial und andere Abfälle aus der Pflege
- Glas, Metall und Verpackungen, auch leere Portionspackungen
- Blumen und Pflanzenreste aus den Zimmern
Verpackte Lebensmittel wie abgelaufene Joghurts oder Puddings im Becher nimmt ReFood nur nach Absprache, nur in Weichverpackung und in einem eigenen Behälter an. Seit dem 1. Mai 2025 werden verpackte und unverpackte Lebensmittel getrennt erfasst und verarbeitet. Behälter mit Fehlwürfen nimmt der Fahrer unter Umständen nicht mit, oder sie werden gesondert berechnet.
Rhythmus nach Belegung und Speiseplan
Die Menge an Speiseresten hängt in Pflegeeinrichtungen von der Belegung, vom Speiseplan und davon ab, ob die Küche auch eine Tagespflege oder Essen auf Rädern mitversorgt. Der Abholrhythmus wird nach Ihrem Bedarf vereinbart, zum Beispiel wöchentlich, zweimal pro Woche oder alle 14 Tage. In Kliniken mit großer Zentralküche kann ein häufigerer Tausch oder ein zusätzlicher Behälter sinnvoll sein.
ReFood sagt keine festen Abholtage zu, weil sich Touren verschieben können. Rechnen Sie das bei der Behälterzahl mit ein, damit auch bei einer Verschiebung genug Volumen frei ist. Befüllen Sie die Behälter nur bis etwa 20 cm unter den Rand, damit der Deckel schließt, und melden Sie zusätzliche Abholungen früh an.
Nachweise und rechtlicher Rahmen
Küchen- und Speiseabfälle zählen nach der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 zu den tierischen Nebenprodukten der Kategorie 3. Nur zugelassene Betriebe dürfen sie sammeln und verwerten. Nach der Gewerbeabfallverordnung sind Einrichtungen außerdem zur Getrenntsammlung verpflichtet.
ReFood ist zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und dokumentiert jede Abholung digital. Diese Nachweise können Sie Behörden, dem Träger oder bei internen Hygieneaudits vorlegen. Mehr zu den Pflichten lesen Sie unter Vorschriften zur Speiseresteentsorgung.
Verwertung statt Verbrennung
Die abgeholten Speisereste werden in einer ReFood-Niederlassung zerkleinert, von Fremdstoffen getrennt und mindestens eine Stunde lang bei mindestens 70 °C hygienisiert. Anschließend vergärt eine Biogasanlage das Material. Aus dem Biogas entstehen Strom, Wärme und Biomethan, der Gärrest wird als Dünger genutzt. Für Träger, die über Nachhaltigkeit berichten, ist das ein nachvollziehbarer Verwertungsweg. Details stehen auf der Seite Verwertung von Speiseresten.
Fragen
Häufige Fragen
Dürfen pürierte Kost und Suppen in den Culino-Behälter?
Ja, auch breiige Speisereste wie pürierte Kost, Suppen oder Soßen gehören in die Speiserestetonne. Füllen Sie den Behälter nur bis etwa 20 cm unter den Rand, damit beim Transport nichts überschwappt.
Wir sind Träger mehrerer Einrichtungen. Wer ist unser Ansprechpartner?
Liegen Ihre Häuser im Gebiet mehrerer ReFood-Niederlassungen oder wünschen Sie einen zentralen Ansprechpartner für alle Standorte, übernimmt der Großkundenvertrieb die Betreuung. Im Angebotsassistenten geben Sie dazu an, dass Sie ein Angebot für mehrere Standorte benötigen.
Muss das Pflegepersonal die Reste sortieren?
Wer Tabletts abräumt, sollte Besteck, Servietten und Verpackungen vor dem Einfüllen aussortieren. Eine kurze Einweisung neuer Mitarbeitender und ein Aushang an der Tonne helfen dabei. Für die Getrenntsammlung ist nach der Gewerbeabfallverordnung die Einrichtung verantwortlich.
Ist die Entsorgung in einer Klinikküche anders als in einer Kantine?
Behälter und Ablauf sind gleich. In Kliniken und Heimen kommen aber höhere Hygieneanforderungen und mehr Sammelstellen auf den Stationen hinzu. Hinweise für die reine Betriebsverpflegung finden Sie auf der Seite Kantinen und Großküchen.
Übernimmt ReFood auch Altfett und Fettabscheider?
Ja. Gebrauchtes Frittierfett wird getrennt im Oleo90-Behälter gesammelt, Informationen dazu gibt es auf frittierfett-entsorgen.de. Leerung und Wartung des Fettabscheiders organisiert der Fettabscheider-Service.
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Speiserestetonnen für Restaurants, Cafés und Imbisse: Tausch gegen gereinigte Behälter und Abholung im passenden Rhythmus.
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Für Frühstücksbuffet, Bankett und Hotelrestaurant: Speiserestetonnen im Tausch und ein Rhythmus, der zur Belegung passt.
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Für Bäckereien, Konditoreien und Lebensmittelhersteller: Produktionsreste, Retouren und Fehlchargen fachgerecht entsorgen.
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